Neue Ausschreibung: Passage Art-Residency-Programm 2026 – Bewerbungsfrist bis zum 30. Mai 2026
Das Passage Art-Residency-Programm lädt Künstler:innen aus den Bereichen Fotografie und Film ein, sich für zwei Residenzplätze im Oktober 2026 zu bewerben. Es stehen zwei verschiedene Themen zur Auswahl:
1) Ferropolis / Zschornewitz: Der Schwerpunkt liegt auf der Geschichte des ehemaligen Kohlekraftwerks und dem Wandel von Industrielandschaften. Gesucht werden künstlerische Perspektiven auf Energieerzeugung, Strukturwandel und Zukunftsvisionen.
2) Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek Wittenberg: Hier steht die Wissensproduktion und ihre visuelle Darstellung im Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die umfangreiche Sammlung historischer Quellen zur Reformationszeit.
Die ausgewählten Künstler:innen verbringen im Oktober 2026 vier Wochen vor Ort und entwickeln ein eigenständiges Projekt. Die Vergabe umfasst die Unterkunft für die Dauer des Aufenthalts, ein Honorar von 5.000 € sowie eine optionale Kinderbetreuungszulage in Höhe von 1.000 €.
Zum Programm gehören außerdem ein öffentlicher Künstler:innen-Vortrag, ein Workshop mit Jugendlichen und die Mitwirkung an einem Dokumentarfilm. Reise-, Material- und Lebenshaltungskosten müssen von den Künstler:innen selbst getragen werden.
Für die Bewerbung und Teilnahme gehen Sie bitte auf BEWERBUNG.
Die Residenz ist Teil von KOBRA, einem mehrjährigen Projekt (2025–2030), das regionale Transformationsprozesse zwischen dem Fläming und der Dübener Heide untersucht und künstlerische Forschung in diesem Kontext fördert. Mit ihrem klaren Fokus auf Strukturwandel, Wissensgeschichte und Landschaft bietet die offene Ausschreibung spannende Anknüpfungspunkte für künstlerische Praktiken, die sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ländlicher Räume auseinandersetzen.
Das Projekt ‘Kontinuitäten, Brüche, Ausblicke (KOBRA)’ ist Teil des Programms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“
