Bewerbungen für die Passage Residenzen und Passage Shorts sind aktuell nicht möglich.
Das Passage Art-Residency-Programm erkundet die Regionen Dübener Heide und Wittenberg durch Fotografie und Film und macht deren Geschichte, Landschaft und Kultur durch thematisch und finanziell geförderte Artist-in-Residence-Aufenthalte sichtbar.
Residenzprogramm,Ausschreibungen
28.07.2026
Die Künstlerinnen der Passage Oktober Residency stehen fest
Im Oktober 2026 begrüßt die Passage Art Residency zwei internationale Künstlerinnen in der Region…
Mit der Einbindung in das KOBRA Kulturnetzwerk Wittenberg, geht das Passage Art-Residency-Programm in die nächste Phase 2025 bis 2029: Geplant ist die Durchführung von insgesamt zehn Artist-in-Residence und fünf „Passage Shorts“ Aufenthalten.
Resident:innen
Chrystel Lebas

PASSAGE
Im Sommer 2023 erkundete Chrystel Lebas die Region Dübener Heide und konzentrierte sich dabei auf das Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald und Moorgebiet“. Sie beobachtete die durch die Dürre verursachten Veränderungen und dokumentierte das allmähliche Austrocknen von Wäldern und Mooren anhand von Fotografien und Tonaufnahmen. Außerdem erkundete sie ehemalige Bergbaustandorte rund um Bitterfeld, fotografierte Landschaften, die durch ökologische Regeneration verändert wurden, und schuf eine panoramische Dokumentation der fragilen und andauernden Erholung dieser sich wandelnden Lebensräume.
Mika Sperling

PASSAGE
Die Künstlerin dokumentiert Momente mit ihren Kindern als eine Form der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Kindheit. Durch ihre künstlerische Praxis entwickelte sich diese Arbeit allmählich zu einem Prozess von Heilung und Verantwortung, der sie zu einer bewussten Form der Mutterschaft führte. Während ihres Aufenthalts als Passage Artist-in-Residence konnte sie diese Arbeit weiterentwickeln und vertiefen.
Daniel Mebarek

PASSAGE
Im 20. Jahrhundert war Bergwitz eine Bergbaustadt. Der Tagebau wurde 1955 stillgelegt und geflutet, wodurch der heutige Bergwitzsee entstand. Dies war der Beginn eines langsamen Renaturierungsprozesses in der Region. Während seines Aufenthalts setzte sich der Künstler anhand von Fotografien, Cyanotypien und Archivmaterial mit der Geschichte und Gegenwart des Ortes auseinander und beleuchtete dessen Wandel von einem Ort harter Arbeit zu einer Erholungslandschaft.





